Was ist dein Yoga?

shunny.eu .:be the sun:.

Wie du dir denken kannst, liebe ich Yoga. Darüber denkt allerdings nicht jeder so – muss aber auch nicht – und das ist das tolle 🙂 Du kannst auch in anderen Bewegungsformen deine Erfüllung finden!

Ich finde, es ist sehr wichtig überhaupt etwas zu finden, das man mit Leidenschaft tun kann. Und wenn es dann mit Bewegung einher geht – perfekt! Du kannst beispielsweise auch Yoga machen oder meditieren wie ein Irrer und trotzdem nicht glücklich werden, und zwar ganz einfach, weil man die Dinge aus den falschen Beweggründen und der falschen Motivation heraus tut. Momentan ist es in unserer westlichen Welt gerade total hip sich beim Sport zu vergleichen und zu batteln. Das kann natürlich eine gute Motivation sein, setzt einen auf der anderen Seite unter Druck, so dass die positiven Aspekte des Sports verloren gehen. Ganz allein deshalb weil es dazu führt, dass man durch den Druck wieder Stress-Hormone produziert, die wir ja eigentlich abbauen wollen und noch viel schlimmer ist, wenn du ein schlechtes Gewissen bekommst, dass du entweder nichts gemacht hast, oder ein schlechtes Gefühl hast, weil du nicht besser war als jemand anders, oder nicht in deiner eigenen Top-Form die super Leistung gebracht hat.
In folgender Auflistung möchte ich dir ein paar Ideen für die richtigen BeWeg-Gründe geben, um dein „Yoga“ genießen zu können:

  • Hab Spaß und Hingabe für eine Sache
  • Nehme deinen eigenen Körper mehr wahr durch bewusste Bewegungen
  • Hab ein Lächeln auf deinem Gesicht und schau nicht verbissen dabei in die Welt
  • Du erreichst auch meditative Zustände durch sich wiederholende Bewegungen
  • Nehme den Druck raus, freu dich auch über 10 Minuten die du dich bewegst, es muss nicht immer gleich eine Stunde sein.
  • Lass dein Fitness-Tracker zu Hause und genieße deine Aktivität während du sie ausführst

Uns was bedeutet das Rennrad auf dem Titelbild?

Neben Yoga habe ich für mich das Rennrad fahren entdeckt. Anfangs dachte ich: „Wie kann man nur an der Straße fahren, wo die Luft verpestet ist und lauter Autos fahren?!?“ Bis ich durch einen Zufall dazu kam es selbst auszuprobieren, und zwar in einer perfekten (Anfänger-)Umgebung – auf Mallorca. Das Gefühl der gleichmäßigen Bewegen, die wirklich etwas meditatives hat, die Geschwindigkeit, wenn man mit 70 Sachen bergab fährt und eins wird mit sich und seinem Rad, das ist wirklich ein tolles Gefühl und man ist in genau diesem Moment, im viel beschriebenen Hier & Jetzt und sehr bei sich. Zudem ist nicht nur auf Mallorca die Natur sehr schön, sondern auch um meinen Heimatort herum gibt es tolle Landschaften und Straßen, auf denen man das Radfahren sehr genießen kann, wie ich entdeckt habe 🙂

Bewegung hilft Emotionen zu verarbeiten

Gerade bei Aktivitäten wie z.B. Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren, Klettern – also alles bei dem wir uns mit beiden Körperhälften ausgeglichen bewegen, verarbeiten wir Erlebnisse, Gedanken und Emotionen. Das funktioniert wie in dem REM-Phase (Rapid Eye Movement) während wir träumen: durch die Augenbewegungen bewegt sich der Sehnerv, der direkt mit unserem Gehirn verbunden ist. Dadurch werden linke und rechte Gehirnhälfte in Ausgleich gebracht und damit auch unverarbeitete Emotionen. Das ist jetzt sehr vereinfacht dargestellt, gibt dir aber einen kleinen Überblick.
Tipp: Wenn du dich bewegst und dabei in Gedanken bist können diese sich harmonisieren und beruhigen. Das kannst du auch gezielt einsetzen und beispielsweise einfach Spazieren gehen mit einem bestimmten Thema das dich beschäftigt, um darüber Klarheit oder auch Frieden zu finden.

Slow down and enjoy yourself a little more, don’t be so serious, life is not a race

Christiane Lemieux

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